The Catlins ist der Name einer Region an der Westküste der Südinsel Neuseelands, die jedes Jahr viele Besucher anzieht. Gründe hierfür sind malerische Küstenabschnitte mit bis zu 200 Meter hohen Klippen, zahlreiche Flüsse mit spektakulären Wasserfällen, weite Buchten mit langen Sandstränden, dichte gemäßigte Regenwälder und das Vorkommen von bis zu 180 Millionen Jahre alte Fossilien. Eine weitere Besonderheit ist, dass hier Pinguine, Seebären, Seelöwen, Hector-Delfine und einige interessante Vogelarten leben. Zu den wichtigsten Attraktionen gehören der Nugget Point, die Purakaunui Falls, die McLean Falls, die Curio Bay und die Cathedral Cave. Im Hintergrund erstrecken sich die Catlins Ranges mit dem 720 Meter hohen Mount Pye und hügeligem Farmland. Die wichtigsten Industriezweige sind Tourismus, Milchwirtschaft und Fischerei. Durch die ungeschützte Lage am Pazifischen Ozean sind die Catlins häufig starken Winden und großen Wellen ausgesetzt. Dies führte in der Vergangenheit zu dramatischen Schiffsunglücken, weshalb man an der Küste historische Schiffswracks und Leuchttürme findet. Auch bei Surfern ist die Region wegen der teilweise enormen Wellen bekannt. Die besten Highlights und beliebtesten Unternehmungen sowie Informationen zu Unterkünften, Klima, Wetter und Transportmöglichkeiten erhält man in diesem Bericht.

Inhaltsverzeichnis

Top 10 Highlights

The Catlins Sehenswürdigkeiten & Orte

Nugget Point & Kaka Point im Osten

Insgesamt leben in den Catlins etwa 1.200 Menschen, die sich auf viele kleine Ortschaften verteilen. Zwischen Balclutha im Osten und Fortrose im Westen führt eine Straße quer durch die schöne Region. Über diese erreicht man per Mietwagen oder mit dem eigenen Auto alle Sehenswürdigkeiten der Catlins. Ganz im Osten liegt der berühmte Nugget Point. Vom Parkplatz sind es nur 10 Minuten bis zur Aussichtsplattform am 1870 erstmals genutzten Nugget Point Lighthouse. Hier sieht man nicht nur die namensgebenden Felsformationen, sondern auch Neuseeländische Seebären, Seelöwen und manchmal sogar die arktischen, bis zu 4 Tonnen schweren See-Elefanten (Dezember bis Februar). Ein kleiner Abstecher führt zur Roaring Bay mit den drolligen Gelbaugenpinguinen. Insgesamt sollte man sich etwa eine Stunde Zeit für die Spazierwege und das Beobachten der Tiere nehmen. Auf der Straße zum Nugget Point liegt der kleine Ort Kaka Point (ca. 300 Einwohner), wo es einen Allgemeinwarenladen sowie ein Restaurant mit Bar und Café gibt. Beliebte Aktivitäten sind Wandern, Schwimmen, Surfen, Angeln und Kajakfahren. Außerdem findet man entlang der Küste zwischen Nugget Point und Papatowai immer wieder versteinerte Fossilien von Pflanzen und Meereslebewesen.

Owaka, Tunnel Hill, Surat Bay, Cannibal Bay & Jack's Blowhole

Auf dem weiteren Weg durch die Catlins folgt Owaka (ca. 400 Einwohner), der größte Ort der Region. Hier befinden sich ein großes Besucherzentrum, das Owaka Museum (Webseite), ein Supermarkt, ein Geldautomat, eine Tankstelle, ein Café und ein Golfplatz. Nicht weit entfernt liegen der in den 1890ern von Hand gegrabene 240 Meter lange Tunnel Hill (10min Fußweg vom Parkplatz / Taschenlampe nicht vergessen!) und die Barrs Falls (5min Fußweg vom Parkplatz). In der Nähe der Siedlung Pounawea im Süden von Owaka, besuchen gelegentlich neuseeländische Seelöwen die Surat Bay (Namensgebung wegen des 1874 gesunkenen Schiffs namens Surat) und die benachbarte Cannibal Bay (Namensgebung wegen hier gefundenen menschlichen Überresten). Bei starker Flut lohnt sich ein Abstecher zur anderen Seite des Catlins River, wo man von einem Parkplatz zum 55 Meter tiefen Jack’s Blowhole laufen kann (ca. 30min pro Weg).

Purakaunui Falls, Papatowai, McLean Falls & Cathedral Caves

Die nächste Sehenswürdigkeit auf dem Weg durch die Catlins sind die spektakulären 20 Meter hohen Kaskaden der Purakaunui Falls (ca. 10min Fußweg vom Parkplatz). Weiter geht es vorbei an den Mai Tai Falls (15min Fußweg vom Parkplatz) in den Ort Papatowai (ca. 30 Einwohner). Hier gibt es eine Kunstgalerie, einen Kajakverleih, einen Allgemeinwarenladen, Benzin und kurze Wanderwege. Vom Florence Hill Lookout hat man eine fantastische Aussicht auf die malerische Küstenlandschaft an der Tautuku Bay mit dem langen Sandstrand. Nun folgen der kleine Lake Wilkie (ca. 15min Fußweg vom Parkplatz) und die 22 Meter hohen plätschernden Kaskaden der beliebten McLean Falls (ca. 20min Fußweg vom Parkplatz).

Direkt im Süden gelangt man zu den beiden Höhlensystemen der 199 Meter langen Cathedral Caves mit ihrer bis zu 30 Meter hohen Decke und Fragmenten von Fossilien. Sie sind eine Stunde vor der Ebbe über einen 30-minütigen Weg vom Parkplatz aus erreichbar. Es muss zudem eine kleine Eintrittsgebühr entrichtet werden, da der Pfad über privates Land verläuft. Aus Sicherheitsgründen wird der Zugang von Juni bis Ende Oktober geschlossen. In der Nähe sieht man übrigens oft Zwergpinguine und Neuseeländische Seebären. Weiter südlich liegt der einsame Long Point mit Gelbaugenpinguinen, Neuseeländischen Seebären, Seelöwen und Wasservögeln.

Waikawa, Curio Bay, Porpoise Bay, versteinerter Wald & Slope Point

Auf dem Weg nach Waikawa kommt man an den 10 Meter hohen Koropuku Falls (ca. 20min Fußweg vom Parkplatz) und den Niagara Falls mit hier ansässigem Café vorbei. In der Ortschaft Waikawa gibt es das Waikawa Museum (Webseite) mit Informationszentrum, eine historische Kirche und ein paar Restaurants. Eine kleine Straße führt von Waikawa zum goldgelben Sandstrand der Porpoise Bay und zur benachbarten Curio Bay. Hier leben zahlreiche Gelbaugenpinguine, Neuseeländische Seebären und Seelöwen. Im Sommer besuchen sogar kleine Hector-Delfine und im Winter gelegentlich Südkaper-Wale dieses Küstenareal. Außerdem sind die beiden Buchten beliebte Plätze zum Schwimmen, Surfen und Angeln. In der Siedlung an der Curio Bay befinden sich ein Restaurant und ein Surfgeschäft. Die eigentliche Sehenswürdigkeit ist jedoch der schätzungsweise 160 Millionen Jahre alte versteinerte Wald (Petrified Forest), den man bei Ebbe von einer Aussichtsplattform sehen kann. Er erstreckt sich auf etwa 20 Kilometer von der Curio Bay bis zum Slope Point, dem südlichsten Punkt der Südinsel. Zu diesem gelangt man wiederum über einen kurzen Wanderweg von einem Parkplatz.

Waipapa Point, Fortrose, Tokanui & Schiffswracks im Westen

Am 1884 erstmals verwendeten Waipapa Point Lighthouse liegt das Schiffswrack der 1881 gesunkenen Tararua. Bei diesem dramatischen Schiffsunglück überlebten nur 20 der 151 Passagiere. An diesem Leuchtturm lassen sich gelegentlich neuseeländische Seebären und Seelöwen blicken. Den Abschluss der Küstenlinie macht der Ort Fortrose, vor dessen Ufer im Jahr 1886 ein 45 Tonnen schweres Dampfschiff unterging. Die Überreste kann man noch heute bei Ebbe sehen. In Fortrose gibt es ein Restaurant mit Café, eine Tankstelle und Möglichkeiten zum Wandern, Angeln, Bootfahren sowie Golf spielen. Im Inland befindet sich zudem Tokanui (ca. 160 Einwohner) mit ein paar Geschäften, einem Geldautomaten, einer Tankstelle und einer Gaststätte.

The Catlins Touren & Aktivitäten

Zu den beliebtesten Aktivitäten in den Catlins gehören das Beobachten von Tieren, Wandern und verschiedene Wassersportarten, wie Schwimmen, Angeln sowie mit dem Kajak oder Kanu die malerische Küstenlinie erkunden. In Papatowai gibt es übrigens einen Kajakverleih. Zum Surfen eigenen sich der Strand von Kaka Point, der Nugget Point, die Cannibal Bay, die Flussmündung des Catlins River, die Flussmündung des Papatowai River, Long Point und die Porpoise Bay. Darüber hinaus lassen sich die Catlins sehr gut mit dem Mountainbike erkunden. Geführte Touren werden in den Bereichen Wandern, Mountainbikefahren, Kajakfahren, Angeln und Reiten angeboten. Außerdem existieren in Tokanui und Owaka Golfplätze. Mit einer offiziellen Genehmigung darf man zudem in bestimmten Gebieten der Catlins Rotwild jagen.

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Mietwagen, Campervan & Wohnmobile

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Unterkunft

Die Unterkünfte in den Catlins verteilen sich über die ganze Region. Die meisten befinden sich jedoch in Kaka Point, in Owaka, in Pounawea, an der Surat Bay, in Papatowai, in Waikawa, an der Porpoise Bay und an der Curio Bay. Auch in der Nähe der McLean Falls, von Tokanui, von Fortrose und entlang der Hauptstraßen kommt man immer wieder an ein paar guten Übernachtungsmöglichkeiten vorbei. Für jeden Geschmack und jedes Budget ist etwas im Angebot. Die Auswahl reicht von chicen Ferienhäusern, komfortablen Motels und tollen B&Bs über schöne Strandhäuser und Hüttchen mit Meerblick für Selbstversorger bis hin zu günstigen Backpacker-Hostels, familienfreundlichen Holiday Parks und einfachen Campingplätzen. Darüber hinaus hat das DOC (Department of Conservation) zwei Campingplätze in der Purakaunui Bay und in Papatowai eingerichtet.

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Klima, Wetter & beste Reisezeit

Das Klima der Region The Catlins ist als gemäßigt, maritim und kühl zu bezeichnen. Die direkte ungeschützte Lage am Pazifischen Ozean führt häufig zu starken Winden mit großen Wellen. Außerdem ist jederzeit mit einem plötzlichen Wetterumschwung zu rechnen. Pro Jahr fallen an etwa 150 Regentagen um die 1.300mm Niederschlag, was pro Monat zwischen 9 und 13 regnerische Tage sind.

Die idealen Reisezeiten sind das Ende vom Frühling (September – November / 4°C – 16°C), der gesamte Sommer (Dezember – Februar / 9°C – 19°C) und der Anfang vom Herbst (März – Mai / 4°C – 17°C). Im Winter (Juni – August / 1°C – 11°C) wird es manchmal ziemlich kalt und es regnet häufiger.

An- & Weiterreise

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An- & Abreise mit dem Auto

Die Catlins sollte man unbedingt mit einem Mietwagen beziehungsweise einem eigenen Fahrzeug erkunden, da keine öffentlichen Transportmöglichkeiten vorhanden sind. Über die etwa 610 Kilometer lange Southern Scenic Route werden das Fiordland (ca. 260km in 4h), Invercargill (ca. 100km in 1,5h), die Catlins und Dunedin (ca. 150km in 2h) miteinander verbunden. Die eben aufgeführten Entfernungen richten sich nach den zentral gelegenen McLean Falls im Catlins Conservation Park. Die Hauptstraßen der Region sind asphaltiert. Viele der kleineren Nebenstraßen sind allerdings unbefestigt und je nach Abgelegenheit ist der Zustand nicht immer gut. Tankstellen befinden sich nur in Owaka, Papatowai, Tokanui und Fortrose. Seine Vorräte und den Tank füllt man jedoch am günstigsten in einer größeren Ortschaft außerhalb der Catlins auf.

An- & Abreise mit dem Flugzeug

Die meisten Besucher reisen von Invercargill und Dunedin an. Der internationale Dunedin Airport stellt Direktflugverbindungen beispielsweise nach Auckland, Wellington, Christchurch und Brisbane (Australien) zur Verfügung. Ebenso verbinden regelmäßige Flüge den Invercargill Airport mit Auckland, Wellington und Christchurch sowie mit der Stewart Island. Ebenfalls besteht von beiden Flughäfen die Möglichkeit, mit einem gecharterten Flugzeug zu verschiedenen Destinationen zu gelangen.

Nationale Busse

Die Busse des privaten Unternehmens InterCity legen auf ihrer täglichen Route von Christchurch über Dunedin und Gore nach Te Anau in Balclutha an. Die Shuttlebusse der etwas teureren Firma Catch-A-Bus-South operieren zwischen Dunedin, Balclutha, Gore, Invercargill und Bluff (hält auch an den Flughäfen). Weiterhin fahren mehrere Touranbieter zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Catlins.

Öffentliche Transportmittel / Transport vor Ort

Es existieren keine öffentlichen Verkehrsmittel in den Catlins. Die nächsten Mietwagenfirmen befinden sich in Dunedin und Invercargill.

Unverbindliche Anfrage

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The Catlins Bildergalerie

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Erste Eindrücke im Video