Eine Rundreise durch Neuseelands Südinsel ist atemberaubend schön! Die dramatische Alpenszenerie aus Gebirgsketten mit mehreren über 3.000 Meter hohen Bergen, dauerhaften Gletschern, kristallklaren Seen und beeindruckenden Fjorden wird immer wieder von Ortschaften und Städten durchzogen, die mit verschiedenen Attraktionen locken. Zu den absoluten Highlights gehören der malerische Urlaubsort Queenstown, der spektakuläre Milford Sound und der faszinierende Fox Gletscher. Am besten erkundet man die einmaligen Landschaften auf einem der zahlreichen Wanderwege, die teilweise zu den schönsten der Welt gehören. In diesem Beitrag erhält man ausführliche Informationen zu allen Highlights auf der neuseeländischen Südinsel. Im Anschluss haben wir gute Tipps zum Erstellen einer perfekten Rundreise zusammengestellt, damit Ihrem Traumurlaub nichts mehr im Wege steht.

Inhaltsverzeichnis

Top 10 Highlights

Neuseeland Südinsel Sehenswürdigkeiten & Highlights

Marlborough Sounds, Picton & Blenheim in der Marlborough Region

In der Marlborough Region, im oberen Norden, startet für viele Urlauber die Reise durch Neuseelands Südinsel. Bekannt ist das Gebiet vor allem wegen der ausgezeichneten Weine. Besonders der Sauvignon Blanc gehört mit zu den weltweit beliebtesten Weißweinen. Aus diesem Grund bietet sich die Teilnahme an einer Wein- und Gourmettour an. Aber auch der Besuch eines Bauernmarktes oder eines der renommierten Restaurants sowie die Besichtigung einer der vielen Kunstgalerien gehören auf die To-do-Liste in dieser malerischen Region. Die Autofähre von Wellington auf der Nordinsel legt nach ihrer etwa dreistündigen Fahrt durch die Cook Strait im hübschen Ort Picton (ca. 4.500 Einwohner) an. Bootsausflüge und verschiedene Wassersportarten gehören hier zu den meistgefragten Aktivitäten. Mit der ansehnlichen Uferpromenade und dem Edwin Fox Museumsschiff ist die kleine Hafenstadt zudem der ideale Ausgangspunkt zu den wunderschönen Marlborough Sounds.

Zahlreiche Flusstäler, geschützte Buchten, einsame Sandstrände und bewaldete Inseln durchziehen die fjordähnliche Landschaft. Die drei Hauptmeeresarme der Marlborough Sounds setzen sich aus dem Queen Charlotte, Kenepuru und Pelorus Sounds zusammen. Am besten erkundet man die Region bei einem Campingausflug, mit dem Kajak oder auf einem der vielen Wanderwege, die in der Regel auch für Mountainbikes geeignet sind. Ein absolutes Highlight ist der an der historischen Ship Cove beginnende Queen Charlotte Sound Track (71km in 3 – 5 Tagen, mittelschwer). Ebenfalls befindet sich der Ort Blenheim in der Marlborough Region, von dem aus man fabelhafte Radtouren in die populärsten Weinberge der Südinsel unternehmen kann. Sehenswürdigkeiten sind das große Brancott Estate, das älteste Weingut der Region, das Luftfahrtmuseum Omaka Aviation Heritage Centre und die Aussichtspunkte auf dem Wither Hills Farm Park.

Nelson

Auf dem Weg von der Marlborough Region zum Abel Tasman National Park passiert man die Kleinstadt Nelson. An Samstagen wird hier ein bunter Markt veranstaltet, auf dem man feinstes Essen, Kleidung und ausgefallene Kunstwerke der vielen hier ansässigen Künstler erhält. Weingüter befinden sich in den Moutere Hills und auf den Waimea Plains. Nelson bietet sich auch zum Segeln, Reiten, Wandern und Radfahren an. Zwei der beliebtesten Radstrecken sind der Tasman’s Great Taste Trail zum Abel Tasman National Park (38–175km in 1 – 4 Tagen) und der Dun Mountain Track (38km in 3 – 4 Stunden).

Abel Tasman National Park

Das Naturparadies Abel Tasman National Park besticht durch seine atemberaubende Kulisse aus versteckten Sandstränden, dichten Wäldern und bizarren Granitfelsformationen. Erkundungen lassen sich am besten zu Fuß oder auf dem Wasser mit einem Kajak oder einem Wassertaxi unternehmen. Zahlreiche ein- und mehrtägige geführte Touren stehen zur Auswahl, die von einfachen Campingausflügen bis hin zu ausgefallenen Trips mit Übernachtungen in Luxuslodges reichen. Natürlich kann man das Naturschutzgebiet auch auf eigene Faust erforschen. Das Highlight für die meisten Besucher stellt der gut ausgebaute Abel Tasman Coast Track (51km in 3 – 5 Tagen, leicht – mittelschwer) dar. Er verläuft von Marahau bis Wainui, durch Buchenwälder und vorbei an schönen Sandstränden. Alternativ bietet sich der leichte und kürzere Wanderweg zu den Wanui Falls an (3,4km inklusive Rückweg in knapp 1,5 Stunden).

Farewell Spit

Die im Norden des Abel Tasman National Park beginnende Golden Bay führt zum nördlichsten Punkt der Südinsel Neuseelands, dem Farewell Spit. Von Collingwood (ca. 250 Einwohner) gelangt man nach Puponga und zum Wharariki Beach am Cape Farewell, wo man unvergessliche Reitausflüge entlang der Sanddünen und Felsformationen unternehmen kann. Die momentan etwa 30 Kilometer lange Sandbank des Farewell Spit lässt sich am besten auf einer Allrad-Tour erkunden. Durch die extrem starken Strömungen wird ständig mehr Sand angespült, weshalb die Landzunge immer weiterwächst. Allerdings stranden auch regelmäßig Wale hier, deren Schicksal meist tragisch endet.

Kahurangi Conservation Park

Der Kahurangi Conservation Park gehört nicht zur gängigen Touristenroute, ist aber ganz klar ein Highlight auf einer Rundreise durch Neuseelands Südinsel. Wilde Flüsse, dichte Küstenwälder, duftende Felder voller Alpenkräuter und teils unerforschte Höhlensysteme zeichnen dieses Stück fast unberührter Wildnis aus. Das zweitgrößte Naturschutzgebiet des Landes verfügt wirklich über jede Menge unterschiedlichster Wanderwege. Beim abwechslungsreichen Heaphy Track (78km in 4 – 6 Tagen, mittelschwer) handelt es sich jedoch um den beliebtesten, der sowohl zu Fuß als auch mit dem Mountainbike (nur 2 – 3 Tage) zu bestreiten ist. Besonders gut lassen sich hierbei Tiere beobachten, und vielleicht erspäht man sogar den flugunfähigen sowie nachtaktiven Kiwi-Vogel.

Nelson Lakes National Park

St Arnaud ist der Ausgangspunkt zum Nelson Lakes National Park, dem Beginn der neuseeländischen Alpen. Durch Gletscher haben sich während der Eiszeit die beiden großen Bergseen Lake Rotoroa und Lake Rotoiti gebildet. Neben verschiedenen Wassersportarten und Klettermöglichkeiten bieten sich das gut ausgebaute Wanderwegnetz zum Erkunden des Parks an. Besonders die um den Lake Rotoiti führenden Wanderwege sind empfehlenswert.

Westport

Der Weg entlang der Westküste führt durch den Hafenort namens Westport, eine ehemalige Goldgräbersiedlung. Statt Gold wird heute jedoch Kohle abgebaut. Auf dem Coal Mining Heritage Trail und dem Coaltown Museum kann man der Geschichte von Westport auf den Grund gehen. Das große Angebot an Aktivitäten reicht von Surfen, Angeln und Rafting über Höhlenwanderungen bis hin zu Helikopter- und Jagdausflügen. Ein absolutes Highlight ist jedoch die Robbenkolonie am Cape Foulwind.

Pancake Rocks bei Punakaiki

Vor etwa 30 Millionen Jahren begann die Entstehungsgeschichte der Pancake Rocks. Die Felsformationen bildeten sich durch verschiedene Ablagerungen unter dem Meeresboden aus, gelangten später durch Landerhebung an die Oberfläche, wo die unterschiedlichen Gesteinsschichten verwitterten und heute wie aufeinander geschichtete Pfannkuchen aussehen. Sie sind auf einem etwa 20-minütigen Spaziergang im Paparoa National Park bei Punakaiki zu sehen. Hier liegen ebenfalls die Blowholes, durch die bei Flut Meerwasser geschossen wird. Auf den vielen umliegenden Wanderwegen lassen sich zudem eine Kalksteinhöhle mit Glühwürmchen oder der einzigartige Campingplatz am Ballroom Overhang erkunden.

Greymouth

Auf der Rundreise durch Neuseelands Südinsel entlang der Westküste gelangt man automatisch nach Greymouth. In der kleinen, ehemaligen Minenstadt befindet sich die Anfangs- sowie Endstation der TranzAlpine-Bahn. Ein weiteres Highlight ist Shantytown, ein Goldgräberdorf, wie es in den 1880ern ausgesehen haben muss. Die Brauerei und der Lake Brunner, der einen sehr guten Ruf in puncto Forellen angeln genießt, sind ebenfalls einen Abstecher wert.

Hokitika & Hokitika Gorge

Während der Goldgräberzeiten entstand der heutige Ort Hokitika, in dem man sehr gute Geschäfte findet, die Schmuck aus neuseeländischer grüner Jade anbieten. Hinter der Kulisse des weiten Sandstrandes mit seinen wilden Wellen thronen die schneebedeckten Berge der neuseeländischen Alpen, was wirklich ein fabelhafter Anblick ist! Die Hokitika George mit ihrem milchig blauen Wasser ist am Ende des Ortes über einen kurzen Spaziergang zu erreichen. Im Süden lohnt sich ein Besuch des West Coast Tree Top Walk, bei dem man über die Baumwipfel spazieren kann.

Arthur's Pass National Park

Der Arthur’s Pass National Park liegt im Landesinneren und bildet in etwa den mittleren Stopp des TranzAlpine-Zugs, der in knapp 5 Stunden Christchurch an der Ostküste mit Greymouth an der Westküste verbindet. Sie windet sich durch tiefe Täler und dichte Wälder, fährt vorbei an Wasserfällen sowie hohen Bergen und hält in dem kleinen Dorf namens Arthur’s Pass, mitten im gleichnamigen Naturschutzgebiet. Von hier starten viele Wanderwege und Mountainbiketouren, wie der beliebte Arthur’s Pass Walking Track (6,8km inklusive Rückweg in knapp 3 Stunden, leicht).

Westland Tai Poutini National Park: Franz Josef Gletscher & Fox Gletscher

Der zum Weltkulturerbe (Webseite) gehörende Westland Tai Poutini National Park zeichnet sich durch hohe Berge, dauerhafte Gletscher, Graslandschaften mit klaren Seen und reißende Flüsse aus. Hier ragt der zweithöchste Berg Neuseelands empor, der 3.498 Meter hohe Mount Tasman. Zu den beliebtesten Aktivitäten gehören Mountainbiketouren, Wandern, Kajakfahren, Klettern und Helikopter-Rundflüge. Weit über eine halbe Million Besucher bewundern in diesem Naturschutzgebiet jedes Jahr zwei der wichtigsten Highlights von Neuseelands Südinsel: den Fox Gletscher und den Franz Josef Gletscher.

Beim derzeit 13 Kilometer langen Fox Gletscher handelt es sich um einen der am einfachsten zugänglichen Gletscher der Welt, weshalb er die meiste Aufmerksamkeit auf sich zieht. Über den sehr leichten Fox Glacier Walk ist er in etwa einer halben Stunde zu erreichen. Zur Front des 12 Kilometer langen Franz Josef Gletscher führt ebenfalls ein einfacher Wanderweg (5,4km inklusive Rückweg in 1,5 Stunden). Eine weitere tolle Attraktion ist der Lake Matheson, der wohl am meisten fotografierte See Neuseelands. Bei einem klaren und windstillen Tag spiegeln sich auf seiner Oberfläche sowohl der Mount Cook als auch der Mount Tasman, die beiden höchsten Berge des Landes. Ein 2,6 Kilometer langer und sehr leichter Rundwanderweg führt in etwa 1,5 Stunden einmal um den malerischen See herum.

Aoraki/ Mount Cook National Park

Schon Sir Edmund Hillary wusste den einmaligen Aoraki/ Mount Cook National Park zu schätzen, als er hier trainierte, um den Mount Everest als erster Mensch erfolgreich zu besteigen. 19 über 3.000 Meter hohe Berge ragen zwischen den dichten Wäldern, den dauerhaften Schneefeldern und den glasklaren Seen empor, zu denen auch der Mount Cook mit 3.724 Metern als höchster Berg Neuseelands zählt. Tolle Aussichten lassen sich auf einem der Wanderwege um das Aoraki Mount Cook Village genießen. Neben Wandern gehören Rundflüge, Kajaktouren oder im Winterskifahren zu den beliebtesten Aktivitäten.

Mount Aspiring National Park

Durch den kurvigen Haast Pass gelangt man auf der Südinsel-Rundreise zum wunderschönen Mount Aspiring National Park, dem drittgrößten Naturschutzgebiet Neuseelands, und dem Drehplatz für die Kulisse der Festung Isengard aus der Trilogie ‘Der Herr der Ringe’. Die Wanderwege in diesem Naturparadies heben sich durch ihre Vielzahl und ihre Schönheit hervor. Sowohl kurze als auch lange Pfade schlängeln sich durch die einzigartige Wildnis, leiten über tiefe Flusstäler und vorbei an malerischen Bergseen. Beispielsweise gelangt man über den kurzen Blue Pools Walk in nur 30 Minuten zu einer Hängebrücke und einem Aussichtspunkt, von wo man die Mündung des Blue Rivers und die strahlend blauen Pools bewundern kann. Herausfordernder ist hingegen der bekannte Routeburn Track (32 Kilometer pro Weg in 2 – 4 Tagen, mittelschwer), der zum Fiordland National Park führt.

Lake Wanaka

Wanaka ist der Ausgangspunkt für Wassersportaktivitäten und Wanderungen am traumhaft blauen Lake Wanaka. Im Ort laden zwei Museen, ein Kino mit gemütlichen Sofas und die Puzzling World zu einem Besuch ein. Unglaublich tolle Panoramaaussichten über den See erhält man, indem man zum Mount Iron (4,5km Rundwanderung in 1,5 Stunden, leicht) oder zur Roys Peak (16km inklusive Rückweg in 4 – 5 Stunden, leicht) hinaufwandert.

Queenstown

Die atemberaubende Lage ist nur einer von vielen Gründen, die Queenstown zu einem der beliebtesten Reiseziele auf Neuseelands Südinsel machen. Umgeben von Bergketten mit fantastischen Aussichtspunkten und direkt am idyllischen Lake Wakatipu, der sich für gemütliche Bootstouren eignet, gibt es hier ein wahnsinnig großes Angebot an Outdoor-Aktivitäten. Die Auswahl reicht von einfachen Wander- und Radexkursionen über Fliegenfischen und Reitausflügen bis hin zu Heißluftballonfahrten, Gleitschirmfliegen, Bungeespringen und Helikopter-Rundflügen, um nur ein paar mögliche Unternehmungen zu nennen. Ebenfalls handelt es sich während der Winterzeit um ein sehr wichtiges Skisportzentrum. Queenstown ist ein typischer Urlaubsort mit allem, was dazu gehört: fabelhafte Einkaufsmöglichkeiten, ausgezeichnete Restaurants, exquisite Wellnesseinrichtungen sowie ein quirliges Nachtleben. Eines der Highlights ist die Skyline Gondola, eine Seilbahn, mit der man zur Aussichtsplattform auf den Bob’s Peak am Ben Lomond gelangt. Alternativ bietet sich ein Besuch in einem Tierpark oder eine Weintour ins nahegelegene Gibbston Valley an.

Fiordland National Park: Milford Sound, Te Anau & Doubtful Sound

Ein absolutes Muss bei einer Rundreise durch Neuseelands Südinsel ist der Fiordland National Park. Zwischen den eindrucksvollen Fjorden erstrecken sich kleinere Bergketten mit dichten Wäldern, plätschernden Wasserfällen und kühlen Kaskaden. Te Anau (ca. 2.000 Einwohner) liegt am gleichnamigen See und ist der Ausgangspunkt zu den Highlights des Naturschutzgebietes. Der charmante Ort verfügt über ein kleines Museum, einen Tierpark, Glühwurmhöhlen und den Rainbow Beach. Für die meisten Reisenden ist der bekannte Fjord Milford Sound die Top-Attraktion, die in der Regel auf einer Boots- oder Kajaktour besichtigt wird. Bereits der Weg dorthin ist spektakulär, und man gelangt sogar von Te Anau aus durch den steilen Homer Tunnel. Manche Taucher begeben sich im Milford Sound auf die Suche nach den sehr seltenen schwarzen Korallen, die eigentlich weiß sind.

Sollte man etwas mehr Zeit auf der Südinsel haben, so empfiehlt sich eine Kreuzfahrt oder eine Kajaktour zum dramatischen Doubtful Sound, dem mit 421 Metern tiefsten Fjord des Landes. Deutlich weniger Reisende kommen hierher und man hat mit etwas Glück die Möglichkeit, Delfine, Pinguine und Robben zu beobachten. Neben zahlreichen Wasseraktivitäten und Radstrecken befinden sich im Fiordland National Park einige ausgezeichneten mehrtägige Wanderungen, bei denen man in Wanderhütten übernachtet. Am bekanntesten ist der in Te Anau beginnende und an dem Milford Sound endende Milford Track (53,5km in 4 Tagen, mittelschwer). Auf einem zusätzlichen Nebenweg des Tracks (insgesamt 1,5 Stunden Umweg) erreicht man die über 3 Stufen strömenden 580 Meter hohen Sutherland Falls, den größten Wasserfall Neuseelands. Auch der Rundwanderweg Kepler Track (60km in 3 bis 4 Tagen, mittelschwer) und der Routeburn Track  (32km pro Weg in 2 – 4 Tagen, mittelschwer) starten bei Te Anau.

Invercargill

Invercargill ist die südlichste Stadt Neuseelands und liegt in der regenreichsten Region des Landes. Für viele Reisende stellt die Kleinstadt lediglich einen Zwischenstopp dar. Wer jedoch ein wenig Zeit in einer der südlichsten Städte der ganzen Welt verbringen möchte, kann das Southland Museum mit seinen Kunstgalerien im Queens Park besichtigen.

Bluff

Auf dem Weg gen Süden erreicht man Bluff, den Hafenvorort von Invercargill. Bekannt ist der Ort nicht etwa wegen seines kleinen Museums, sondern wegen der ausgezeichneten Austern, die man zwischen März und August erhält. Vom 250 Meter hohen Bluff Hill hat man zudem gute Aussichten über Invercargill, die Stewart Island und die kalte Foveaux Straight, in der übrigens die schmackhaften Muscheln wachsen.

Stewart Island

Von Bluff gelangt man mit der Fähre durch die teils stürmische Foveaux Straight in etwa einer Stunde nach Oban, der einzigen Siedlung auf Stewart Island. 85% der drittgrößten Insel Neuseelands nimmt der Rakiura National Park ein, in dem man Tiere beobachten, Kajak fahren, tauchen oder das 250 Kilometer lange Wandernetz erkunden kann. Im Südwinter leuchten sogar Polarlichter über dem Horizont. Ein Highlight ist das Vogelschutzgebiet auf der Ulva Island, wo der nachtaktive Kiwi-Vogel lebt.

The Catlins

Eine schroffe Küstenlandschaft mit zerklüfteten Klippen, wilden Stränden, uralten Wäldern im Catlins Forest Park, zahlreichen Wasserfällen, anspruchsvollen Surf-Spots und Schiffswracks erwartet Besucher in der Region The Catlins. Abseits der Touristenströme liegen der südlichste Punkt der neuseeländischen Südinsel, der Slope Point, die vom Meer geschaffene Höhle namens Cathedral Cave und das Jack’s Blowhole. Das Highlight ist jedoch der etwa einstündige Spaziergang am Nugget Point, auf dem man den etwa 100 Jahre alten Leuchtturm, Gelbaugenpinguine und Fellrobben beobachten kann. Seelöwen sieht man hingegen in der Surat Bay oder der Cannibal Bay und kleine Hector-Delfine in der Curio Bay.

Dunedin

Die lebendige Universitäts- und laut UNESCO zudem Literaturstadt Dunedin wurde unter schottischem Vorbild erbaut. Eines der historischen Highlights ist das Lanarch Castle aus dem Jahr 1871, bei dem es sich um das einzige Schloss Neuseelands handelt. Die Stadt verfügt über jede Menge Straßenkunstwerke und Kunstgalerien, wie die Public Art Gallery, sowie 10 Museen, zu denen auch das Otago Museum mit 1,5 Millionen ausgestellten Objekten gehört. Der Einkaufsdistrikt erstreckt sich entlang der George und Princes Street. Hingegen spielt sich das quirlige Nachtleben hauptsächlich auf dem achteckigen Moray Place ab. Weitere Attraktionen im Stadtzentrum sind der botanische Garten, die Brauerei und die Schokoladenfabrik. Im Sommer bietet sich darüber hinaus ein Ausflug zu einem der zahlreichen Sandstrände an.

Moeraki Boulders, Oamaru Blue Penguin Colony & Omarama in der Waitaki Region

Begibt man sich von Dunedin entlang der Küste nach Norden, so gelangt man in die Waitaki Region. Zuerst wird man von den riesigen Steinkugeln am Moeraki Boulders Beach überrascht. Die Felsformationen sind vor etwa 60 Millionen Jahren entstanden und haben einen Umfang von bis zu 4 Metern. Als nächstes Highlight auf der Rundreise durch Neuseelands Südinsel folgt der Ort Oamaru mit der bekannten Kolonie aus kleinen blauen Zwergpinguinen. An Sonntagen findet hier zudem ein toller Bauernmarkt statt. Im Landesinneren beginnt das schöne Waitaki Valley, in dem der Ort Omarama liegt – ein wahres Mekka für Segelflieger und Paraglider. Lohnenswert ist hier ein Abstecher zu den bemerkenswerten Omarama Clay Cliffs.

Twizel

Twizel ist der beste Ausgangspunkt zum Mount Cook Village, von wo man Touren zu dem höchsten Berg Neuseelands unternehmen kann. Die Gegend um Twizel weist sehr wenig Lichtverschmutzung auf und gehört zu einem der besten Plätze weltweit, um den Sternenhimmel bei Nacht zu bewundern. Der nahe gelegene Lake Pukaki eignet sich zum Ausführen von Wassersportaktivitäten und ist besonders gut zum Angeln.

Lake Tekapo

Der traumhaft schöne Lake Tekapo liegt eingebettet zwischen dem Mount Cook und dem Mount Dobson, der sich im Winter in ein Skigebiet verwandelt. Auf einem steilen Wanderweg geht es vom Ort Tekapo etwa 90 Minuten hinauf zum 1.031 Meter hohen Mount John mit seinem ausgezeichneten Observatorium. Die anstrengende Wanderung lohnt sich, denn man wird mit fantastischen Panoramaaussichten belohnt. Bei Nacht ist auch hier der Sternenhimmel einfach nur atemberaubend. Innerorts stellt die Church of the Good Shepherd das Highlight dar. Darüber hinaus werden Landschaftsflüge zum Mount Cook sowie verschiedene Wassersportaktivitäten angeboten.

Christchurch

Christchurch ist die größte Stadt auf Neuseelands Südinsel und liegt in der Canterbury Region. Weltweiten Bekanntheitsgrad erlangte die Stadt auf dramatische Weise nach den beiden Erdbeben am 4. September 2010 und am 22. Februar 2011. Auch wenn der zweite Erdstoß mit einer Stärke von 6,3 um ganze 0,8 Punkte weniger stark als das erste Beben war, traten hierbei die mit Abstand größeren Beschädigungen auf. Vor allem das Stadtzentrum war von der Zerstörung betroffen und wird heute noch von zahlreichen Baustellen durchzogen. Aber noch schlimmer, es kamen 185 Menschen ums Leben. Immer noch spürt man den tief sitzenden Schock, der mittlerweile jedoch von einer positiven Aufbaustimmung dominiert wird. Seit dem Erdbeben sind viele moderne Künstler dabei, die Stadt wieder auf die Beine zu stellen. Ein gutes Beispiel hierfür ist die von japanischen Künstlern aus Karton erstellte provisorische Kirche namens Transitional Cathedral.

Die kleine Innenstadt lässt sich gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Ein Highlight sind die 150 Jahre alten botanischen Gärten, neben denen sich auch das Canterbury Museum und bedeutende Kunstgalerien befinden. Eine Stadtrundfahrt mit der restaurierten Straßenbahn aus dem Jahr 1880 ist ebenfalls empfehlenswert. Tolle Aussichten über Christchurch erhält man auf dem 448 Meter hohen Cavendish Mountain, zu dem man mit einer 10-minütigen Gondelfahrt oder auf dem etwa 45-minütigen Spaziergang gelangt. In den kunterbunten Containern der Cashel Street ist die derzeitige Einkaufsmeile ‘Re:START’ ansässig. Das nagelneu eröffnete Millionenprojekt am Avon River mit vielen Bars und Restaurants lässt hingegen das Nachleben wieder aufleben. Weitere Highlights von Christchurch sind der jeden Samstagvormittag stattfindende Bauernmarkt im Stadtteil Riccarton, das International Antarctic Centre und ein Abenteuerpark. Tagesausflüge bieten sich zur Banks Pensinsula und dem unter französischem Einfluss stehenden Ort Akaroa (ca. 650 Einwohner) an, wo man mit den kleinen Hektor-Define schwimmen kann.

Hanmer Spings

Viele Reisende nutzen die große Thermal- und Spa-Anlage in Hanmer Springs zum Entspannen, was oftmals der Hauptgrund des Besuchs ist. Der Urlaubsort verfügt aber auch über einige Einkaufsmöglichkeiten, gute Restaurants, zahlreiche Hotels und eine große Auswahl an verschiedenen Aktivitäten, wie Rundflüge, Bungeespringen oder geführte Wandertouren.

Kaikoura

Kaikoura ist der ideale Ort, um Wale und andere Meeresbewohner auf einer Tour zu beobachten. Die riesigen Säugetiere streifen die Küste meist zwischen Oktober und April. Weiterhin ist es möglich, Delfine, Seeleoparden, Seehunde, Seeelefanten und diverse Seevögel zu sehen. Zum Erkunden der Küste ist der Kaikoura Peninsula Walkway (11,7km in 3 Stunden, leicht) bestens geeignet. Dieser führt unter anderem zum Fyffe House, einer ehemaligen Walfangstation, an der sich manchmal Pelzrobben blicken lassen. Eine Spezialität der örtlichen Restaurants sind Flusskrebse, die man auf jeden Fall probieren sollte.

Tipps zur Südinsel-Rundreise: Picton - Queenstown - Invercargill - Christchurch

Der Ausgangspunkt

Es gibt zwei Ausgangspunkte, von denen aus man Neuseelands Südinsel erkunden kann: Picton und Christchurch. Wer mit dem Auto von der Nordinsel anreist, kommt mit der Fähre in Picton an. Von hier bietet sich eine Rundreise entlang der Küste entgegen dem Uhrzeigersinn an. Bei der Anreise mit dem Flugzeug ist in der Regel der internationale Flughafen von Christchurch der Startpunkt, von wo aus man am besten mit einem Mietfahrzeug die Küste der Südinsel im Uhrzeigersinn bereist.

Bemerkungen zum Verlauf der Rundreise

Die von uns erstellte Rundreise beginnt im Norden in Picton und verläuft entgegen dem Uhrzeigersinn entlang der Westküste in Richtung Süden. Von dort geht es die Ostküste hinauf in Richtung Norden bis Picton. Darüber hinaus wurden wirklich alle sehenswerten Highlights von Neuseelands Südinsel integriert, die über kürzere Umwege zu erreichen sind. Bei der von uns ausgewählten Route handelt es sich um einen Vorschlag, der natürlich den eigenen Ansprüchen angepasst und beliebig abgeändert werden kann. Ebenfalls ist zu erwähnen, dass die einzelnen Sehenswürdigkeiten und Ortschaften meist nicht sehr weit voneinander entfernt sind. Würde man der gesamten hier aufgeführten Route folgen, so wäre der Weg gut über 3.000 Kilometer lang und die reine Fahrtzeit würde sich auf mehr als 44 Stunden belaufen. Im Vergleich hierzu beträgt die direkte Strecke von Picton über Queenstown bis Invercargill und zurück über Christchurch nach Picton knapp 2.000 Kilometer und ist mit einer Fahrtzeit von 26 Stunden fast halb so lang.

Kurze Übersicht der Rundreise mit allen Südinsel-Highlights

Marlborough Region (Picton – Marlborough Sounds – Blenheim) – Nelson – Abel Tasman National Park – Farewell Spit – Kahurangi Conservation Park – Nelson Lakes National Park – Westport – Pancake Rocks – Greymouth – Arthur’s Pass National Park – Hokitika – Westland Tai Poutini National Park (Franz Josef Gletscher & Fox Gletscher) – Aoraki/ Mount Cook National Park – Mount Aspiring National Park – Lake Wanaka – Queenstown – Fiordland National Park (Te Anau – Milford Sound – Doubtful Sound) – Invercargill – Bluff – Stewart Island – The Catlins – Dunedin – Waitaki Region (Moeraki Boulders – Oamaru Blue Penguin Colony – Omarama) – Twizel – Lake Tekapo – Christchurch – Hanmer Springs – Kaikoura

Beschreibung der Rundreise durch Neuseelands Südinsel

Unsere Rundreise beginnt in der Marlborough Region mit dem Anlegen der Fähre in Picton. Nach einem Kajakausflug durch die schönen Marlborough Sounds geht es für gute 100 Kilometer weiter in den Ort Nelson, wo man sich zum ca. 130 Kilometer entfernten und faszinierenden Abel Tasman National Park aufmacht. Von dort bietet sich eine Geländewagentour zum Farewell Spit an, dem nördlichsten Punkt der Südinsel Neuseelands (gute 100 Kilometer hin und zurück). Hier beginnt zudem der wilde Kahurangi Conservation Park. Die Reise geht nun 200 Kilometer in Richtung Süden nach Saint Arnaud, dem Beginn der neuseeländischen Alpen und dem Ausgangspunkt zum Nelson Lakes National Park. Der weitere Weg verläuft entlang der Westküste. Durch Westport gelangt man zu den bizarren Pancake Rocks (etwa 200 Kilometer von Saint Arnaud). Vorbei an der ehemaligen Minenstadt Greymouth bietet sich nun ein Abstecher zum 140 Kilometer entfernten Arthur’s Pass National Park im Inland an.

Nachdem man den kleinen Ort Hokitika passiert hat, geht es zum atemberaubenden Westland Tai Poutini National Park mit dem berühmten Fox Gletscher und dem Franz Josef Gletscher. Der südlicher gelegene Fox Gletscher ist ca. 250 Kilometer über Landstraße vom Arthur’s Pass und zudem nur wenige Kilometer Luftline vom Aoraki/ Mount Cook National Park bis zu Neuseelands höchstem Berg entfernt. Über den kurvenreichen Haast Pass und vorbei am drittgrößten Naturschutzgebiet des Landes, dem Mount Aspiring National Park, erreicht man nach etwa 270 Kilometern den strahlend blauen Lake Wanaka. Als nächstes Highlight der Rundreise folgt der 70 Kilometer entfernte Urlaubsort Queenstown, wo man alle erdenklichen Outdoor-Aktivitäten ausführen kann. 170 Kilometer lang ist der Weg bis nach Te Anau, dem Ausgangspunkt zum spektakulären Fjordland National Park mit dem berühmten Milford Sound und dem abgelegeneren Doubtful Sound. Bis nach Invercargill und Bluff, ganz unten im Süden, sind es knapp 200 Kilometer. Von hier gelangt man mit der Fähre in das Natur- und Vogelparadies auf Stewart Island.

Weiter geht es durch den fast unberührten Catlins Forest Park mit seinen zahlreichen Wasserfällen und in die von Bluff 260 Kilometer entfernte Studentenstadt Dunedin. Angekommen an der Ostküste der neuseeländischen Südinsel, führt die Rundreise durch die Waitaki Region. An der Küste folgen nach 60 Kilometern die faszinierenden Felsformationen am Moeraki Boulders Beach und nach weiteren 40 Kilometern eine Kolonie aus drolligen blauen Zwergpinguine in Oamaru. Unsere Route verläuft nun 120 Kilometer ins Landesinnere zur Segelflieger-Hochburg Omarama und zu zwei der durch sehr geringe Lichtverschmutzung weltweit besten Orte zum Sterneschauen: Twizel (ca. 35 Kilometer) und Lake Tekapo (ca. 60 Kilometer). Christchurch, die größte Stadt auf Neuseelands Südinsel, erreicht man nach 230 Kilometern. Wer seinen Mietwagen hier nicht abgibt, sondern von Picton mit der Fähre auf die Nordinsel übersetzen möchte, der gelangt nach fast 140 Kilometern in den Spa- und Erholungsort Hanmer Springs und kommt nach etwa 130 Kilometern in Kaikoura an, wo man hervorragend Wale beobachten kann. Abschließend führt die Fahrt durch das 130 Kilometer entfernte Blenheim und weitere 30 Kilometer bis zum Fährterminal in Picton.

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