Oamaru in Neuseeland ist der Ausgangspunkt zur Little Blue Penguin Colony, eine Kolonie mit vielen niedlichen Zwergpinguinen. Die größte Stadt in der schönen Waitaki Region liegt an der Ostküste der Südinsel und hat etwa 13.700 Einwohner. Sie wird gerne als Hauptstadt des Steampunks (eine futuristische Science-Fiction-Bewegung) bezeichnet, in der anstelle von modernen Elementen eher historische und viktorianische Details verwendet werden. Neben der Pinguinkolonie ist das Victorian Precinct die zweite große Sehenswürdigkeit von Oamaru. Hier befinden sich die meisten Attraktionen, kulturellen Einrichtungen, Gastronomiebetriebe und Einkaufsmöglichkeiten. Weitere Informationen zu den besten Highlights, den beliebtesten Unternehmungen, den Unterkünften, dem Klima sowie der An- und Weiterreise erhalten Sie hier.

Inhaltsverzeichnis

Top 10 Highlights

Oamaru Sehenswürdigkeiten

Oamaru Pinguine – Oamaru Little Blue Penguin Colony

Die Oamaru Little Blue Penguin Colony ist mit mehr als 75.000 Besuchern pro Jahr die größte Sehenswürdigkeit der Kleinstadt. 1992 wurde ein ungenutzter Bereich des Hafens am Ende der Waterfront Road südlich des Stadtzentrums von einer Hilfsorganisation für die Zwergpinguine umgebaut. Die Kolonie ist eine touristische Einrichtung, die jedoch dem Schutz, der Erhaltung und der Forschung der kleinsten Pinguine der Welt dient. Hier können die 35 bis 40 Zentimeter großen und etwa 1 Kilogramm leichten flugunfähigen Vögel ungestört brüten, um die Population aufrechtzuerhalten. Die Brutzeit ist etwa von August bis Februar. Am Eingang der Little Blue Penguin Colony informiert zudem ein Besucherzentrum über die niedlichen Tiere.

Um das Gelände zu betreten, muss man an einer kostenpflichtigen Tour teilnehmen. Zur Auswahl stehen Tagestouren, auf denen man den Lebensraum und die Nester beziehungsweise Brutboxen sehen kann. Beliebter und deutlich kostspieliger sind die abendlichen Touren zur Dämmerung, wenn die Zwergpinguine nach einem anstrengenden Tag vom Fischen zurück ans Ufer kommen und in ihre Nester watscheln. Zur Auswahl stehen hier zwei Aussichtsplattformen mit unterschiedlichen Sitzplatz- und Preiskategorien. Einige Besucher probieren das Spektakel von der Waterfront Road umsonst zu beobachten, woraufhin jedoch schon oft Beschwerden eingereicht wurden. An Sonntagen und zu besonderen Anlässen operiert übrigens ein historischer Dampfzug zwischen der kleinen Zugstation im Victorian Precinct und dem Hafen.

Außerhalb von Oamaru lebt eine weitere Kolonie mit Zwergpinguinen, die jedoch nicht besucht werden kann. Eine kostenlose Alternative zur Little Blue Penguin Colony befindet sich jedoch im Bushy Beach Scenic Reserve etwas weiter südlich. Über den kurzen Bushy Beach Walk gelangt man zu Aussichtspunkten, von denen man zudem Neuseeländische Seebären, jede Menge Seevögel und Gelbaugenpinguine sehen kann. Die seltenen Pinguine überqueren den Strand täglich etwa vor 9 Uhr und nach 15 Uhr.

Kultur, Kunst & Museen

Neben der beliebten Pinguinkolonie ist das einmalige Straßenbild des Victorian Precinct die wichtigste Sehenswürdigkeit von Oamaru. Die Besonderheit ist, dass die Gebäude aus regional abgebautem weißem Kalkstein errichtet wurden, der auch ‘Oamaru Stone’ oder ‘Whitestone’ genannt wird. Dieses Material ist extrem robust und gleichzeitig ideal zum Schnitzen von Verzierungen. Viele der größtenteils zwischen 1865 und 1885 konstruierten Bauten sind durch den Oamaru Whitestone Civic Trust denkmalgeschützt. Die meisten eindrucksvollen Gebäude befinden sich in den Straßen Tyne Street und Harbour Street. Aber auch das Südende der Thames Street, die Itchen Street und einige umliegende Straßen beherbergen imposante Bauten, wie die 1918 fertiggestellte St Patrick’s Basilica (Reed Street). Im Victorian Precinct sind zahlreiche Kunstgalerien, kulturelle Institutionen, gastronomische Einrichtungen, traditionelle Handwerksbetriebe (Buchbinder, Textilhersteller, Holzarbeiten etc.) und verschiedene Geschäfte ansässig. Auf einer geführten Tour lässt sich das viktorianische Viertel ebenfalls sehr gut erkunden.

Ein besonders großes Interesse gilt dem Stilmittel Steampunk, mit dem sich die Libratory Steampunk Art Gallery (Tyne Street) und das interaktive Museum mit dazugehöriger Kunstgalerie Steampunk HQ (Humber Street) beschäftigen. Das kostenlose North Otago Museum (Thames Street) stellt eine Sammlung historisch wertvoller Artefakte und Gegenstände aus der Waitaki Region aus. Das Elternhaus von Janet Frame (1924 – 2004) in der 56 Eden Street widmet sich dem Leben der beliebten Schriftstellerin. Im Bereich darstellende Künste stehen das Oamaru Opera House (Thames Street), das Settler Theatre (Severn Street) und ein Kino zur Auswahl.

Shopping & Märkte

Oamaru besitzt als größte Stadt im Waitaki District alle Einrichtungen des täglichen Bedarfs, wie Supermärkte, Tankstellen, Bankfilialen, ein Postamt und Spezialwarenläden. Das Besucherzentrum befindet sich an der Ecke Thames Street und Itchen Street. Die meisten Geschäfte haben sich in der Thames Street und der Harbour Street im Victorian Precinct, dem Hauptgeschäftsviertel, etabliert. Auf einer Shopping-Tour wird man hier jede Menge Kunstgegenstände, Antiquitäten, Bücher, Geschenke, Gebrauchtwaren, Vintage-Kleidung, Schmuck und sogar einen Kostümverleih finden. An Sonntagen (9:30 bis 13 Uhr) findet an der Ecke Tyne Street und Wansbeck Street sogar ein schöner Bauernmarkt statt.

Restaurants, Cafés & Bars

Die meisten Restaurants und eine große Auswahl an Cafés weist der südliche Teil der Thames Street im Victorian Precinct auf. Es gibt gehobene Gaststätten mit traditioneller europäischer oder neuseeländischer Küche, Pizzerien, einfache Imbissläden und einige asiatische Speisewirtschaften mit chinesischer, japanischer, thailändischer oder indischer Küche. Oamaru besitzt zudem viele Bäckereien, in denen teilweise noch traditionelles Handwerk betrieben wird. Die Whitestone Cheese Factory (Torridge Street) stellt selber mehrere leckere Käsesorten her. In der Harbour Street und der Wansbeck Street sind zwei Brauereien ansässig, deren schmackhaftes Craft-Beer man vor Ort kosten darf. In puncto Nachtleben lohnt sich ein Besuch der Bars und gelegentlich finden Livemusik-Konzerte statt. Im Hinterland versteckt sich im Waitaki Valley ein junges Weingut, das Pinot Gris, Riesling, Chardonnay, Pinot Noir und Rosé produziert.

Natur & Parks

Auf schönen Spazierpfaden lassen sich die historischen Oamaru Public Gardens (Chelmer Street) aus dem Jahr 1876 mit ihren Themengärten, Teichen und Blumenbeeten erkunden. Eine tolle Aussicht über die Kleinstadt und den Oamaru Harbour hat man vom Lookout Point am Ende der Tamar Street. Von hier kann man die Cape Wanbrow Tracks (ca. 2,1km pro Weg) zu Fuß oder mit dem Mountainbike bestreiten. Am Ostende der Esplanade können sich Kinder auf dem Steampunk-Spielplatz oder im großen Bike-Park austoben. In Oamaru befindet sich einer der beiden Endpunkte des Alps 2 Ocean Cycle Trail (ca. 300 Kilometer in 4 – 6 Tagen), der zum Aoraki / Mount Cook führt.

Ausflüge können in den Aspiring Waitaki Whitestone Geopark unternommen werden, der sich um einen Platz bei der UNESCO beworben hat. Das Gebiet erstreckt sich entlang der Küste von Waitaki Bridge im Norden über Oamaru, Kakanui (Strände & Surfen), Hampden (Campingplatz & Fish and Chips), Moeraki Boulders und Shag Point bis Palmerston (Puketapu Aussichtspunkt, Anderson’s Lagoon & Trotter’s Gorge). Im Inland zieht es sich durch das vom Waitaki River geformte Waitaki Valley bis zum Lake Ohau. Der große Waikati River betreibt übrigens drei große Wasserkraftwerke und ist ideal zum Ausführen verschiedenster Wassersportarten. Die Orte Duntroon (Vanished World Center & Maori Felsmalereien), Kuro, Otematata (Camping & Wassersport), Omarama (Segelfliegen), Lake Benmore (größter künstlicher See Neuseelands) und Ohau Village (Skiresort) befinden sich ebenfalls im Geopark. Die faszinierenden Kalksteinlandschaften wurden in vielen Millionen Jahren unter dem Meer geformt und bestehen aus prähistorischen Fossilien sowie interessanten Felsformationen. Am bekanntesten sind die Moeraki Boulders bei Hampden, die Clay Cliffs bei Omarama und Duntroon mit den Elephant Rocks, dem Anatini Fossil Valley und den Kalksteinklippen namens Earthquakes.

Festivals & Events

In Oamaru werden jedes Jahr mehrere Konzerte, Aufführungen und Events organisiert, von denen die folgenden drei besonders empfehlenswert sind: An einem langen Wochenende im Mai oder Juni steht das Steampunk New Zealand Festival seit 2009 mit vielen Veranstaltungen, Workshops und Aktivitäten im Mittelpunkt. Das kostenlose Harbour Street Jazz and Blues Festival findet seit 2012 an dem langen Wochenende vor dem Labour Day (4. Montag im Oktober) statt. Mit einem bunten Straßenumzug, tollen Kostümen und einem abwechslungsreichen Programm ziehen die Victorian Heritage Celebrations an einem langen Wochenende im November ebenfalls jede Menge Besucher an.

Oamaru Touren & Aktivitäten

Am beliebtesten in Oamaru sind Touren durch die Little Blue Penguin Colony. Allerdings stehen auch geführte Stadtbesichtigungen, Wanderungen, Radreisen (beispielsweise der Alps 2 Ocean Cycle Trail), Wein-Touren und Landschaftsflüge zur Auswahl. Darüber hinaus gibt es einen Radverleih im Stadtzentrum, Golfplätze, einen Minigolfplatz und Wellness-Einrichtungen.

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Mietwagen, Campervan & Wohnmobile

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Unterkunft

Die meisten Unterkünfte in Oamaru befinden sich am oder nahe des State Highway 1 im Norden des Victorian Precinct. Weiterhin haben sich südlich des Stadtzentrums ein paar gute Übernachtungsmöglichkeiten etabliert. Besonders viele B&Bs und Motels, aber auch einige chice Hotels, schöne Ferienwohnungen, große Ferienhäuser, ein Backpacker-Hostel, eine Jugendherberge (YHA), Holiday Parks und Campingplätze stehen zur Auswahl. Außerhalb der Stadt findet man zudem luxuriöse Lodges und familienfreundliche Bauernhöfe.

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Klima, Wetter & beste Reisezeit

Das Klima in Oamaru ist gemäßigt und maritim. Es fallen nur um die 600mm Niederschläge pro Jahr, die sich recht gleichmäßig verteilen. Die vier Jahreszeiten Frühling (September – November / 5°C – 18°C), Sommer (Dezember – Februar / 11°C – 21°C), Herbst (März – Mai / 4°C – 19°C) und Winter (Juni – August / 2°C – 11°C) unterschieden sich in Bezug auf die Temperaturen nicht allzu stark voneinander.

Bei der besten Reisezeit handelt es sich jedoch um die wärmeren Monate von Oktober bis April.

An- & Weiterreise

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An- & Abreise mit dem Auto

Oamaru liegt zwischen Christchurch (ca. 250km in 3h15min) und Dunedin (ca. 110km in 1,5h) am State Highway 1. Im Norden der Stadt führt der State Highway 83 durch das Waitaki Valley in Richtung Westen mitten ins Inland bis nach Omarama (ca. 120km in 1,5h).

An- & Abreise mit dem Flugzeug

Der kleine Oamaru Airport liegt etwa 17 Kilometer nordöstlich des Stadtzentrums. Es stehen Landschafts- und Charterflüge mit Kleinflugzeugen oder Helikoptern zur Verfügung. Man gelangt beispielsweise in das Waitaki Valley, zum Lake Tekapo oder zum Mount Cook. Beim nächsten Flughafen handelt es sich um den Dunedin Airport, der direkte Linienflugverbindungen mit Auckland, Christchurch, Wellington und Brisbane in Australien herstellt.

Nationale Busse

Das private Busunternehmen InterCity legt auf den beiden täglichen Routen zwischen Christchurch und Dunedin sowie zwischen Christchurch und Te Anau an der Hauptbusstation in der Eden Street in Oamaru einen Stopp ein.

Züge

Der Seasider fährt nur an bestimmten Tagen von Dunedin über die Moeraki Boulders nach Oamaru und wieder zurück. Die Strecke verläuft entlang der malerischen Küste und ist landschaftlich wirklich sehr schön.

Öffentliche Transportmittel / Transport vor Ort

Es existieren keine öffentlichen Verkehrsmittel in Oamaru. Das Stadtzentrum ist jedoch sehr gut fußläufig erkundbar. Ansonsten kommt man mit einem Mietfahrzeug oder einem eigenen Auto am leichtesten von A nach B. An Sonntagen pendelt ein touristischer Dampfzug zwischen dem Victorian Precinct und dem Hafen, nahe der Little Blue Penguin Colony. Außerdem gibt es einen Radverleih, Taxis, Leihfahrzeuge, Möglichkeiten für den Flughafentransfer und mehrere private Anbieter für exklusive Fahrten.

Unverbindliche Anfrage

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Oamaru Bildergalerie

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