Kaikoura in Neuseeland ist wegen seiner tollen Whale Watching Touren, dem unvergesslichen Erlebnis, mit Delfinen zu schwimmen, abenteuerlichen Kajak-Trips zu Robbenkolonien sowie dem hervorragenden Seafood bekannt. Das malerische Fischerörtchen befindet sich an der Ostküste der Südinsel, zwischen dem Pazifischen Ozean und der Seaward Kaikoura Range (Ausläufer der Neuseeländischen Alpen). Im Winter sind die Berge sogar mit Schnee bedeckt. Außerdem gibt es fantastische Aussichtspunkte und tolle Wanderwege. Kaikoura (ca. 2.400 Einwohner) hat in den vergangenen Jahren schon einige global anerkannte Auszeichnungen erhalten, da viel Ökotourismus betrieben wird und die Region allgemein ein ausgeprägtes ökologisches Bewusstsein aufweist. In diesem Text findet man die schönsten Sehenswürdigkeiten, die Top 10 Highlights, die beliebtesten Aktivitäten und Informationen zu Unterkünften. Zusätzlich erhält man nützliche Tipps zum Whale Watching, zur Wal-Saison, zum Klima, zur besten Reisezeit und zur An- & Weiterreise.

Inhaltsverzeichnis

Top 10 Highlights

Kaikoura Sehenswürdigkeiten

Kaikoura Whale Watching, mit Delfinen schwimmen & Seal Swim

Die wichtigste Attraktion in Kaikoura sind die vielen unterschiedlichen Meeresbewohner. Wegen der Nähe zum bis zu 1.600 Meter tiefen Kaikoura Canyon und der günstigen Auftriebsströmungen sind die Gewässer um den kleinen Fischerort reich an maritimem Leben. Dies ist günstig für die Fischindustrie und begründet auch die Vielfalt der einheimischen, im Meer lebenden Tiere. Doch wann ist die beste Saison, um Wale und Delfine zu sehen? Man kann das ganze Jahr über Pottwale, Delfine, Neuseeländische Seebären, Seehunde, Seeleoparden und zahlreiche Vögel (unter anderem die majestätischen Königsalbatrosse) sehen. Bei der besten Zeit handelt es sich jedoch um die kalten Monate von Mai bis Oktober (vor allem Juni bis August!), da hier migrierende Wale die Küste von Kaikoura besuchen. Hierzu gehören beispielsweise Buckel-, Grind-, Südkaper- und gelegentlich sogar Blauwale. In den warmen Monaten (November bis März) können zudem mit etwas Glück Orcas (Schwertwal) gesichtet werden.

Auf einer Bootstour oder einem Helikopterflug lassen sich die Tiere tatsächlich von der Nähe aus sehen. Beide Varianten sind zwar etwas kostspielig, aber die Chance einer Sichtung von Walen oder Delfinen ist sehr hoch. Man sollte auf einer Tour mindestens 1 bis 2 Pottwale sehen, da diese Säugetiere innerhalb von einer Stunde mindestens einmal für etwa 10 Minuten zum Luft holen auftauchen müssen. Neben dem Whale Watching kann man zudem mit Seehunden und Delfinen schwimmen oder sogar geschützt in einem Unterwasserkäfig mit Haien im Ozean tauchen. In Akaroa (ca. 270 Kilometer im Süden) leben ebenfalls zahlreiche Delfine, allerdings sind Wale hier eher eine Seltenheit.

Kultur, Kunst & Museen

Maori lebten wegen des Reichtums an Fisch und Meeresfrüchten schon lange vor Ankunft der ersten Europäer in der Region. Das wiederaufgebaute Takahanga Marae (Takahanga Terrace) ist ein ehemaliges Versammlungshaus der Ureinwohner. 1842 beginnt die europäische Siedlungsgeschichte mit der Ankunft der ersten Walfänger, zu denen auch Robert Fyfe gehörte. Er errichtete das heute unter Denkmalschutz stehende älteste Haus von Kaikoura, das ursprünglich als Walfangstation diente. Im Fundament des heute pinken Fyffe House (62 Avoca Street) befinden sich übrigens Walknochen. Der Fang der Tiere wurde 1978 verboten.

Wer mehr über die regionale Geschichte erfahren möchte, kann dem täglich geöffneten und familiengerechten Kaikoura Museum (96 West End) (Webseite) einen Besuch abstatten. Hier wird der lokalen Natur-, Sozial- und Kulturgeschichte auf den Grund gegangen. Außerdem gibt es eine permanente Ausstellung über das Kaikoura Erdbeben sowie wechselnde Ausstellungen. Am 14. November 2016 kam es nämlich zu einem Beben der Stärke 7.8, bei dem 2 Menschen ums Leben kamen und sich das Gelände um etwa 2 bis 7 Meter anhob. Es sind zwar keine großen Gebäudeschäden entstanden, allerdings wurden Teile des State Highway 1 und der Eisenbahnlinie zerstört. Aus diesem Grund konnte man den Fischerort zeitweise nur mit einem Flugzeug oder einem Boot erreichen.

Shopping & Märkte

Das Nordende der Esplanade im Ortszentrum nennt sich West End. Hier haben sich die meisten Geschäfte, Einrichtungen des täglichen Bedarfs und das Besucherzentrum etabliert. Der Kaikoura Farmers Market (Westend) ist ein guter Anlaufpunkt, um ökologische und regionale Erzeugnisse zu erwerben. Er findet alle zwei Wochen von November bis April um die Mittagszeit statt. Beim Kaikoura Schoolyard Market handelt es sich um einen Kunsthandwerksmarkt mit Livemusik und Unterhaltung, der jeden Samstag (etwa 9 – 14Uhr / Winterpause von Juni bis August) in der örtlichen Grundschule (19 Torquay Street) veranstaltet wird.

Restaurants, Cafés & Bars

Kaikoura ist für nachhaltige Lebensmittel, den vor Ort frisch gefangenen Fisch und die leckeren Meeresfrüchte bekannt. Zu den regionalen Spezialitäten zählen Langusten, Barsche, Kabeljau und Muscheln sowie die saisonal erhältlichen Austern, Jakobsmuscheln und Jungfische (Whitebait). In einem der vielen Restaurants entlang der Hauptstraße, an der Esplanade oder an der Nordostküste der Kaikoura Peninsula sollte man diese unbedingt probieren. In der Nähe der Gaststätten haben sich auch einige Cafés und Bars etabliert.

Natur & Parks

Dank der pittoresken Lage zwischen hohen Bergen und dem Pazifik gibt es in Kaikoura viele schöne Wanderwege und gute Aussichtspunkte. Einen fantastischen Panoramablick über die gesamte Halbinsel hat man vom Kaikoura Lookout (274 Scarborough Street). Entlang des State Highway 1 gelangt man ebenfalls immer wieder zu Plätzen mit guter Sicht über die Küstenlandschaft. An großer Beliebtheit erfreut sich der leichte Kaikoura Peninsula Walkway (ca. 11,7km in 3h), der auch nur in Abschnitten gelaufen werden kann. Vom Stadtzentrum geht es zu Fuß (ca. 50min) oder mit dem Auto (ca. 10min) zum Point Kean Viewpoint (ca. 5km), wo sich oftmals ein paar drollige Seehunde aufhalten. Von hier geht es weiter zum Kaikoura Seal Colony Viewpoint, wo eine Kolonie Neuseeländischer Seebären lebt (mindestens 10 Meter Sicherheitsabstand einhalten). Die übrige Strecke führt zu weiteren Aussichtspunkten mit Blick auf die malerische Landschaft.

Für anspruchsvolle Wanderungen oder Mountainbike-Touren ist der 1.602 Meter hohe Mount Fyffe geeignet, auf dem man fantastische Panoramaaussichten hat. Am Parkplatz am Ende der Mount Fyffe Road beginnen ein einfacherer Rundwanderweg (ca. 1h 45min), der Track zur Mount Fyffe Hut (ca. 5h inklusive Rückweg) und die Gipfelwanderung (ca. 8h inklusive Rückweg). Ebenfalls kann man den Kaikoura Coast Track (26km in 2 Tagen) vom 1. Oktober bis zum 30. April wandern. Er muss jedoch im Vorhinein gebucht werden und ist kostenpflichtig (inklusive 2 Übernachtungen, Gepäcktransport und Selbstversorgung / exklusive An- und Abreise / hinzubuchen von Essen, Bettwäsche, Handtüchern etc. möglich).

Tolle Aussichten über die einzigartigen Landschaften hat man auch mit dem Mountainbike auf der Strecke vom Clarence Reserve zur Forbes Hut (anspruchsvoll / ca. 30km pro Weg), im schönen Puhi Puhi Valley (mittelschwer / ca. 22km inklusive Rückweg) oder auf der langen Alpine Pacific Touring Route (ca. 450 Kilometer von Kaikoura nach Christchurch). Für Familien wären hingegen der leichte Kaikoura Cycling Trail (ca. 48km) und der leichte Kowhai Trail (ca. 17,7km) gut geeignet.

Festivals & Events

Zu den besten jährlich stattfindenden Festivals in Kaikoura gehören die große Kaikoura Kunstausstellung (1 Tag im Februar), der Fotografie-Wettbewerb namens 14 Hours in Kaikoura (2 Tage im August), das familienfreundliche Sportevent Kaikoura Whale Run (1 Tag im September / Halbmarathon und Kurzstrecken) sowie die Auto-Show namens Kaikoura Hop (1 langes Wochenende im September).

Kaikoura Touren & Aktivitäten

Im Vordergrund eines Besuchs von Kaikoura stehen ganz klar die faszinierenden Meeresbewohner, die man auf einer der verschiedenen Touren sehen kann. Am beliebtesten sind Whale Watching Touren und Bootsausflüge, bei denen man die Gelegenheit hat, mit Delfinen zu schwimmen. Andere Anbieter stellen Kajaks zur Verfügung und fahren mit ihren Gästen zu Seehunden oder Robben. Ebenfalls lassen sich die vielen maritimen Lebewesen auf einem Landschaftsflug mit einem Helikopter oder einem Kleinflugzeug betrachten. Angeltouren, Tauchgänge, River Rafting (Clarence River) und Surfen (Surfschule, Mangamaunu, Kahutara River) sind populäre Wasseraktivitäten in Kaikoura. Darüber hinaus stehen geführte Wanderungen und Mountainbike-Reisen zur Auswahl. Es besteht zudem die Möglichkeit, zu jagen, eine abenteuerliche Quad-Bike-Tour zu unternehmen, eine Lavendelfarm zu besichtigen, in einem Spa zu entspannen, zu golfen oder Minigolf zu spielen. Bei der Teilnahme an dem Wohltätigkeits-Projekt ‘Trees for Travellers‘ kann man der Umwelt helfen, indem man einen Baum kauft und diesen zur Erinnerung in Kaikoura anpflanzt.

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Mietwagen, Campervan & Wohnmobile

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Unterkunft

Die Auswahl an Unterkünften in Kaikoura ist wirklich sehr gut. Die meisten Einrichtungen befinden sich entlang der Hauptstraße (State Highway 1) und an der Esplanade. Besonders nachgefragt sind Campingplätze, weshalb sich einige private Holiday Parks und ein paar staatliche DOC (Department of Conservation) Campsites im Hinterland etabliert haben. Aber auch luxuriöse Lodges, Boutique-Hotels, Bed & Breakfasts, Motels, Ferienwohnungen und Apartments für Selbstversorger sind im Angebot. Für den kleineren Geldbeutel bieten sich die Backpacker-Hostels oder Jugendherbergen (YHA) an.

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Klima, Wetter & beste Reisezeit

Das Klima von Kaikoura ist als gemäßigt, maritim und mild zu beschreiben. Niederschläge fallen das ganze Jahr über in regelmäßigen Abständen, wobei es im Schnitt knapp 10 Regentage pro Monat gibt. Im Sommer (Dezember – Februar / 12°C – 21°C) ist es zwar wärmer als im Winter (Juni – August / 6°C – 16°C), dafür hat man während der drei kältesten Monate zusätzlich die Möglichkeit, migrierende Wale zu sehen. Vom Ende des Frühlings (September – November / 7°C – 18°C) bis zum Anfang des Herbstes (März – Mai / 9°C – 20°C) besuchen auch Orcas (Schwertwale) die Küste von Kaikoura.

Die beste Reisezeit ist eigentlich das gesamte Jahr über.

An- & Weiterreise

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An- & Abreise mit dem Auto

Der State Highway 1 verbindet Kaikoura im Süden mit Christchurch (ca. 180km in 2,5h) und im Norden mit Blenheim (ca. 130km in 1h 45min) sowie Picton (ca. 160km in 2h 10min). Mit einem Auto oder einem Mietfahrzeug ist der Fischerort somit problemlos erreichbar.

An- & Abreise mit dem Flugzeug

Der kleine Kaikoura Airport liegt nur 8 Kilometer südwestlich des Zentrums. Er wird hauptsächlich für touristische Flüge genutzt. Es ist allerdings möglich, private Flüge zu nahegelegenen Destinationen zu chartern. Bei den nächsten größeren Flughäfen handelt es sich um den internationalen Christchurch Airport und den nationalen Marlborough Airport bei Blenheim.

Nationale Busse

Das Busunternehmen InterCity legt auf der Strecke zwischen Christchurch, Blenheim und Picton täglich in Kaikoura einen Halt ein.

Züge

Der Coastal Pacific hält von September bis April täglich auf seiner Route zwischen Picton und Christchurch am Bahnhof in Kaikoura an. In den kälteren Monaten fährt er allerdings nicht.

Kreuzfahrtschiffe

Zwischen Dezember und März laufen gelegentlich Kreuzfahrtschiffe in Kaikoura ein. Mit etwas Glück kann man eines der majestätischen Schiffe in der South Bay im Südwesten oder in der New Wharf im Nordosten sehen.

Öffentliche Transportmittel / Transport vor Ort

Kaikoura verfügt aufgrund seiner kleinen Größe über keine öffentlichen Transportmittel, ist aber sehr gut zu Fuß erkundbar. Sollte man jedoch zu einer bestimmten Zeit an einen bestimmten Ort wollen, so können private Shuttlebusse und Privattransfer-Services gebucht werden.

Unverbindliche Anfrage

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Kaikoura Bildergalerie

In unserer einzigartigen Kaikoura-Bildergalerie finden Sie zahlreiche tolle Motive. Gewinnen Sie authentische Eindrücke und genießen Sie ein Stück Neuseeland von zu Hause aus. Wir wünschen Ihnen viel Spaß! 

Erste Eindrücke im Video